Der große Frühbeet Ratgeber 2018

Frühbeete sind flache Gewächshäuser, die vielseitig einsetzbar sind. Mit ihrer Hilfe kann das Gartenjahr erheblich verlängert werden – und das mit wenig Aufwand und niedrigen Kosten. Wenn Sie sich ein Frühbeet kaufen oder ein Frühbeet selbst bauen möchten, wird Ihnen dieser Ratgeber sicher helfen.

Die Vorteile eines Frühbeetes

Der Frühbeetkasten ist die günstige Alternative zum großen Gewächshaus. Mit wenig Aufwand kann man schon sehr früh und noch sehr spät im Jahr kleinere Pflanzen gedeihen lassen, denen es im Freien zu kalt wäre. Frühbeete benötigen nur wenig Platz und sind somit auch für Alle geeignet, denen ein herkömmliches Gewächshaus zu groß oder zu teuer ist. Viele Gartenfreunde setzen den Frühbeetkasten allerdings auch zusätzlich zu ihrem Gewächshaus ein.

Durch das geringe Innenvolumen des Frühbeetes, erwärmt sich die Luft sehr viel schneller als die eines normalen Gewächshauses. Somit eignen sich Frühbeete optimale für eine frühe Ernte von wärmebedürftigen Pflanzen wie Erdbeeren, Jungpflanzen und Co.

Die Auswahlkriterien

Wenn Sie sich ein Frühbeet kaufen möchten, sollten Sie auf folgende Auswahlkriterien achten: das richtige Material, die richtige Größe, einen hohen Isolierwert und eine gute Belüftung sowie Lichtdurchlässigkeit.

Das geeignete Material

Der Rahmen eines Frühbeetkastens ist in den meisten Fällen aus Aluminum gefertigt. Es gibt aber auch vereinzelt Frühbeete aus Holz. Hier die Vor- und Nachteile der Rahmenmaterialien.

Wie auch bei herkömmlichen Gewächshäusern ist auch bei Frühbeeten Aluminium das beliebteste Material für die Rahmenkonstruktion. Es ist stabil, wetterbeständig und leicht. Ein Frühbeet aus Aluminum kann Ihnen viele Jahre Freude machen.

Holz wird ausschließlich aufgrund seines schönen Aussehens verwendet. Es steht dem Aluminium sowohl in Wetterbeständigkeit als auch in Stabilität nach. Ein Frühbeet aus Holz hat eine geringere Lebensdauer, diese kann jedoch mit Hilfe von wetterfestem Lack erheblich verlängert werden.

Das Deckmaterial besteht meist aus Kunststoffplatten. Besonders hochwertig sind Polycarbonatplatten mit zwei bis drei Schichten. Diese haben eine hohe Isolierfähigkeit, sind bruchsicher und zudem recht lichtdurchlässig. Seltener findet man auch Plastikfolie als Deckmaterial. Deren Isolierwirkung ist deutlich geringer und auch die Lichtdurchlässigkeit nimmt durch Vergilbung von Jahr zu Jahr ab. Dafür ist Plastikfolie die deutlich günstigere Alternative und auch an einem solchen Frühbeetkasten werden Sie einige Jahre Freude haben können.

Die richtige Größe und Form

Das Dach eines Frühbeete ist meist schräg. Dies hat zwei entscheidende Vorteile. Das einfallende Sonnenlicht kann besser zur Erwärmung genutzt werden und starker Regen kann besser abfließen. Demnach ist der Frühbeetkasten an den verschiedenen Seiten unterschiedlich hoch. Die Mindesthöhe sollte an der niedrigsten Seite in jedem Fall 30 cm betragen.

Unser Tipp

Die Tiefe des Frühbeetes sollte auf einen Meter reduziert werden, damit auch die hinteren Pflanzen noch bequem erreicht werden können. Mit der Länge des Frühbeetes kann man recht flexibel je nach Bedarf umgehen. Hierbei gibt es keine entscheidenen Einschränkungen.

Das Fundament

Da Frühbeete sehr flach sind, sind sie dem Wind ungleich weniger ausgesetzt als große Gewächshäuser. Eine leichte Verankerung mit schweren Heringen ist somit vollkommen ausreichend. Ein Fundament wird bei Frühbeeten nicht benötigt. Man möchte ja ohnehin den offenen Boden zum Anpflanzen nutzen.

Der richtige Standort

Stellen Sie Ihr Frühbeet an einer Stelle auf, an der es dem Wind wenig ausgesetzt ist. Dadurch erhöht sich die Lebensdauer ungemein. Außerdem sollte ein sonniger Platz gewählt werden, da sich Frühbeetkästen wie auch Gewächshäuser nur mithilfe des Treibhauseffektes erwärmen.

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Wir aktivieren die Cookies aber erst wenn Sie auf akzeptieren klicken.