Rasenpflege Ratgeber 2018

Sie wünschen sich, dass Ihre Rasenfläche genauso schön aussieht, wie ein englischer Rasen? Dann sind Sie bei uns genau richtig. Wir geben Ihnen hilfreiche Tipps für die richtige Rasenpflege zu jeder Jahreszeit und den unterschiedlichen Rasensorten. Denn nicht jede Rasensorte ist für alle Standortbedingungen gleichermaßen geeignet.

Die fünf erfolgsversprechenden Maßnahmen der Rasenpflege

Für einen schönen gleichmäßigen Rasen gibt es fünf wichtige Punkte, die Sie beachten sollten. Dazu gehören Rasen mähen, Rasen wässern, Rasen düngen, Rasen vertikutieren und Rasen ausbessern. Hier eine Übersicht:

Rasen regelmäßig mähen

Mähen Sie Ihren Rasen regelmäßig, dann wird er mit der Zeit schön dicht und Unkräuter haben weniger Chancen, sich auszubreiten. Regelmäßiges mähen dämmt außerdem die gefürchtete Moosbildung ein. In trockenen Sommern ist es besser, den Rasenmäher nicht zu niedrig einzustellen und bei Bedarf lieber öfter zu mähen. Ein zu niedrig eingestellter Mäher führt dazu, dass das Gras bei großer Sonneneinstrahlung regelrecht verdorrt. Bei neu angelegten Rasen sollte das Messer des Rasenmähers möglichst scharf sein, damit die zarten Wurzeln beim Mähen nicht verletzt werden. Mehr auf unserem Rasen mähen Ratgeber.

rasen mähen

Rasen regelmäßig wässern

Wie oft Sie Ihren Rasen wässern müssen, hängt vom Wetter ab. In trockenen Perioden sollten Sie vor allem neu angelegten Rasen regelmäßig wässern, damit er schnell anwächst. Je nach Größe der Rasenfläche eignet sich dafür eine Gießkanne mit Brause oder einen Wasserschlauch mit entsprechenden Aufsatz beziehungsweise ein Rasensprenger, der eine feine Wasserverteilung auf der Fläche ermöglicht. Ein starker Wasserstrahl ist ungeeignet und kann einem neu angelegten Rasen eher schaden und ungleichmäßiges Wachstum verursachen.

Rasen bei Bedarf düngen

Zur Rasenpflege gehört auch das regelmäßige Düngen. Wie oft ein Rasen gedüngt werden muss, ist unterschiedlich und hängt von der allgemeinen Bodenbeschaffenheit ab. Gegen übermäßige Moosbildung und saure Böden hilft das gleichmäßige Aufbringen von einem speziellen Garten- oder Rasenkalk, was besonders bei kalkarmen Böden sinnvoll ist. Kleine Flächen lassen sich mit der Hand streuen, wobei Sie Handschuhe tragen sollten, weil Kalk Hautverätzungen hervorrufen kann. Bei größeren Flächen ist ein Streuwagen für die gleichmäßige Verteilung besser geeignet. Im Handel sind verschiedene Rasendünger, darunter auch Langzeitdünger erhältlich, die eine entsprechende Gebrauchsanweisung enthalten.

Rasen vertikutieren

Bei der Rasenpflege im Frühjahr empfiehlt es sich, noch bevor die Temperaturen steigen, den Rasen einmal gründlich zu vertikutieren. Dadurch werden Moos und Rasenfilz effektiv entfernt. Nach dem Vertikutieren können Sie mit einem Rechen oder Laubbesen Moos, Unkraut und Rasenreste zusammenrechen und entsorgen. Diese Maßnahme trägt zu einem besseren Wachstum Ihres Rasens bei, weil die Wurzeln anschließend mehr Sauerstoff bekommen. Stark belasteten Rasen oder solchen, der auf verdichteten schweren Böden wächst, sollten Sie ruhig einmal öfter vertikutieren. Dazu wählen Sie am besten eine Zeit, in der es nicht zu heiß ist. Anschließend sollte der Rasen, zumindest bei Trockenheit wieder gut gewässert werden. Dadurch schließt sich die Rasendecke schneller wieder.

Rasen ausbessern

Manchmal müssen Sie bei der Rasenpflege einige Stellen ausbessern, um ein schönes Gesamtbild Ihres englischen Rasens zu erhalten. Das kann der Fall sein, wenn Maulwürfe oder Wühlmäuse ihr Unwesen getrieben haben oder bestimmte Unkräuter entfernt wurden. Dann können Sie versuchen an diesen Stellen den Rasen neu einzusäen. Das geschieht am besten mit der gleichen Sorte Rasen, den Sie beim Anlegen verwendet haben. Sollten Sie nicht wissen, welche Sorte dies ist oder den Rasen nicht selbst angelegt haben, ist das auch nicht schlimm, denn es gibt Rasensamen in kleinen Packungen, die extra für diesen Zweck geeignet sind. Damit können Sie bei Ihrer Rasenpflege optimal kleine Lücken schließen und haben schon nach bald wieder Freude an Ihrem schönen Rasen. Die ausgebesserten Stellen sollten jedoch erst einmal nicht betreten, dafür regelmäßig vorsichtig bewässert werden.

Rasenpflege Kalender

Manchmal kommt es auf die richtige Rasenpflege zur richtigen Zeit an. Für einige Pflegemaßnahmen eignen sich Frühjahr und Herbst besser, während andere Dinge im Sommer wichtig sind.

Rasenpflege Frühling

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Der Frühling ist ideal, um einen Rasen neu anzulegen da dieser dann im Laufe des Jahres genug Zeit hat sich zu entwickeln und gut anzuwachsen. Je nach Wetterlage können Sie Ihren vorhandenen Rasen mit einem Rechen oder Laubbesen auflockern und dabei Laubreste von Bäumen und Büschen, Moose und Unkräuter entfernen. Wenn reichlich Moos vorhanden ist, sollten Sie den Rasen auch gleich
vertikutieren und anschließend eventuell kahle Stellen neu einsäen. Darüber hinaus freut sich Ihr Rasen über eine Düngergabe.

Rasenpflege Sommer

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Rasenpflege im Sommer bedeutet vor allem, dass Sie Ihren Rasen regelmäßig mähen und eventuell Wurzelunkräuter entfernen, damit Ihr Rasen auch für längere Zeit wie ein englischer Rasen aussieht. Wenn Sie hingegen Blumenwiesen mögen, können Sie das Gras auch ein bisschen wachsen lassen. Dann freuen sich besonders die Bienen und Schmetterlinge. Allerdings fällt das Mähen umso schwerer, wenn Sie den richtigen Zeitpunkt für Ihren Rasenschnitt verpassen. Zudem können sich besonders Löwenzahn und Sauerampfer schnell unkontrolliert ausbreiten.

Rasenpflege Herbst

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Solange der Rasen wächst, muss er weiterhin regelmäßig geschnitten werden. Außerdem können Sie bei der Rasenpflege im Herbst noch einmal vertikutieren sowie Moos und Unkraut entfernen. Der Herbst ist auch eine günstige Zeit um Ihren Rasen zu kalken beziehungsweise ihn mit einem speziellen Rasendünger zu versorgen. Zudem ist der Herbst genauso gut wie das Frühjahr geeignet, neuen Rasen anzulegen.

Rasenpflege Winter

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Im Winter ruht der Rasen und bedarf keinerlei Pflege. Sie sollten ihm aber seine Ruhe gönnen und möglichst nicht betreten. Darüber hinaus sollten auch keine größeren Schneemassen von Straßen und Wegen auf dem Rasen abgelagert werden. Sonst gibt es bei der Rasenpflege im Winter nichts weiter zu beachten. Normaler Schneefall schützt den Rasen eher vor dem Austrocknen.

Die verschiedenen Rasensorten

Je nach Einsatzgebiet und Einsatzzweck gibt es unterschiedliche Rasensorten. Einige Sorten dienen als Zierrasen und andere Sorten sind sehr robust. Einige vertragen die pralle Sonne und andere wachsen besser im Schatten.

Für Zierrasen wählt man gerne feinblättrige Grasarten. Besonders geeignet sind die Rasensorten RSM 1.1 und RSM 2.2. Der RSM 2.2 ist beispielsweise grobblättrig und somit sehr dicht und verträgt große Hitze, da er tiefe Wurzeln bildet. Er ist deshalb ideal für längere Trockenlagen (beiepielsweise durch Urlaub etc.) geeignet.

Für Spiel- und Liegewiesen oder stark beanspruchten Hausgärten empfehlen sind schnellwachsende Grassorten, die eventuell entstandene Zahlstellen schnell wieder auffüllen. Besonders geeignet ist die Sorte RSM 2.3.

Schattenrasen eignet sich für Bereiche, wo sich Sonne und Schatten abwechseln aber an extrem schattigen Stellen gedeiht auch er nicht besonders gut. Arten, die für Schattenrasen verwendet werden, kommen gut mit wenig Licht klar und können sich besser gegen Moos und Unkraut durchsetzen als andere Rasensorten.

Rasenpflege Tipps im Video

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